Über mich
Ich habe in den 1990er Jahren in Essen Geschichte (Hauptfach Frühe Neuzeit, Nebenfächer Mittelalter und Kommunikationswissenschaft) studiert und anschließend auch unter Prof. Dr. Paul Münch promoviert – die Dissertation aber nicht veröffentlicht, siehe:
Dissertationsschrift: „Frühneuzeitliche Ansichten über die Ursachen der Pest“
In den Folgejahren war ich beruflich auf nicht-historischen Pfaden unterwegs. Mein Interesse an der Geschichte blieb: Seit 2001 gibt es die Website WebHistoriker.de, ein Portal zur Frühen Neuzeit (s. u.).
Nach einer Fortbildung zum Online-Redakteur habe ich fast 25 Jahre im Grimme-Institut gearbeitet, die ersten vier als freier Mitarbeiter. Ab 2005 war ich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter fest angestellt, bis 2020 als Mitarbeiter, dann als Redaktions- bzw. Projektleiter des bekannten Medienkompetenzprojekts der deutschen Landesmedienansalten: dem Internet-ABC. Anschließend war ich in verschiedenen Grimme-Projekten involviert, teils zum Thema Medienbildung und, nachdem der Grimme-Bereich Medienbildung (Ende 2023) abgeschafft worden war, in den Preisen (v.a. im Grimme Online Award).
Anfang 2026 habe ich das Institut verlassen: Halb ging ich, halb wurde ich gegangen. Nun galt es, neue berufliche Wege zu gehen. Da ich die meiste Zeit im Grimme-Institut als Projekt- und Redaktionsleitung tätig war, eigene Texte schrieb, Texte externer Autor:innen redigierte, lag es für mich nahe, mich mit der Arbeit an Texten selbstständig zu machen.

Mehr dazu auf meiner Website dazu: wortweiser.de.
Fotografie
Das Fotografieren habe ich mit ca. 15 Jahren begonnen. Mein Vater brachte mir von einem Flohmarkt eine analoge „Canon AE-1 Programm“ mit zwei Zoomobjektiven mit. Ich fotografierte hauptsächlich im Urlaub und „erfreute“ meine Freunde anschließend mit je zweistündigen Dia-Shows.
Irgendwann verlor sich das Interesse und erwachte erst wieder im „Digitalen Zeitalter“, 2006 mit einer Fujifil FinePix S5200 und kurz danach mit der Pentax K200D Spiegelreflexkamera. Ich arbeitete mich hoch bis zum Vollformat (Nikon 610) und stieg dann wieder herunter zur APS-C-Sensorgröße: Zunächst war es die Fujifilm X-T1, dann, und endlich angekommen, seit zwei Jahren die Fujifilm X-H1.
Für alle Fotografien gilt „Copyright: Michael Schnell“
Weitere Projekte
Find das Bild
Im Jahre 2010 schrieb mich im Rahmen meiner Internet-ABC-Tätigkeit eine Lehrerin an, die mir bestürzt folgende Geschichte erzählte: Im Grundschulunterricht war die Klasse in einem Computerraum. Die SchülerInnen sollten Bilder einer Ratte im Internet finden. Einige nutzten die Google-Bildersuche, einer traf dabei auf ein Rattenbild, das augenscheinlich im Rahmen einer schwarzen Messe getötet und aufgeschnitten wurde. Die Lehrerin zeigte ich verwundert über die Tatsache, dass es keine Bildersuche speziell für Kinder gebe.
„Find das Bild“ war geboren. Ich durchforstete meine Fotografien, sortierte und versuchte zu gliedern. Ein mir bekannter Programmierer setzte meine Ideen um – und so können Kinder unter www.find-das-bild.de Bilder finden, die sie überall und kostenlos benutzen dürfen. Die Bilder dürfen verändert, also verfremdet werden, Teile daraus ausgeschnitten, die Farben ausgetauscht werden und so weiter.
Mittlerweile ist der Umfang der Seite auf über 4.000 Bilder angewachsen und ich freue mich über die rege Nutzung und einige Rückmeldungen von LehrerInnen, die diese Seite gerne nutzen!
WebHistoriker
Seit über 20 Jahren gibt es die Seite WebHistoriker.de mittlerweile. Entstanden ist sie während meiner Weiterbildung zum Online-Redakteur. Inhaltlich und äußerlich hat sich seither eine Menge getan. Mittlerweile ist sie ein Geschichtsportal zur Frühen Neuzeit (16. bis 18. Jahrhundert) und beinhaltet eine ausfühliche Chronik oder Zeitleiste, viele Literatur-, Link- und Radiotipps sowie ein paar „Zeitreisen“, z.B. zu den Vorstellungen der frühneuzeitlichen Menschen über Tod und Jenseits.
Eigene Musik bei Soundcloud
In einer Band habe ich viele Jahre Musik gemacht, die Tasten bedient. Wir hatten allerdings nur einen Auftritt, bei einem Geburtstag. Proben, Biertrinken und Zusammenhocken haben Spaß gemacht. Aber der eine Auftritt hat mir gezeigt, dass ich kein Mensch für die (musikalische) Bühne bin. Mein Können an Klavier, Synthesizer und Keyboard war und ist nicht sehr ausgeprägt. Und nervös auf der Bühne war dies dann eine Höllenqual. Der Auftritt war gut, 80 Geburtstagsgäste buhten uns nicht aus, immerhin…
Von da an konzentrierte ich mich auf das alleinige Musikmachen am PC, mit Hilfe von Synthesizern, teurer PC-Software. Da frickelte ich mir merkwürdige Sounds zusammen, aus denen dann meist recht depressive Stücke entstanden, die den Freundeskreis verwunderten, weil ich selbst eigentlich gar nicht zur großen Traurigkeit des Weltschmerzes gehörte. Aber gut: Tom Waits, bis heute gern gehört, hatte in meiner Jugend und in den Jahren danach seine Spuren hinterlassen.
Nach vielen Songs folgte eine lange Pause. Mittlerweile mache ich hin und wieder ein wenig Musik, zuletzt am iPad mit GarageBand und hinzugekaufter Synthesizer-Software. Nachfolgend ein paar Stücke aus 2021:


